Die Kunst der Straße: HipHop, Rap, Graffiti. Immer mehr Jugendliche wollen nicht mehr einfach abhängen sondern sich ausdrücken. Die Stadt bringt ganz eigene Kunstformen hervor: Im Bereich der bildenden Kunst Graffiti, im Tanz Streetdance oder HipHop in der Musik Rap. Jugendgruppen aus Trier stellen vor, was sie drauf haben. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Produktionen des Projekts „Das TNT Talent" des Bürgerhauses Nord - gefördert durch die Aktion „Ich kann was" von der Deutschen Telekom – gezeigt. Die Gewinner in verschiedenen Urban Culture Sparten werden durch eine vorangegangene Online Abstimmung und dem Urteil der Jury an diesem Abend ermittelt.
Großer Saal, Bürgerhaus Nord in Kooperation mit TUFA e.V. & TUFA Tanz e.V., Tickets nur an der Abendkasse: alle Karten 3 Euro
Immer wieder treten aus dem Stadtteil Trier-Nord Eltern für ihre Kinder oder Kinder und Jugendliche selbst an das Bürgerhaus Trier-Nord heran, da sie Interesse daran haben, ein Musikinstrument zu erlernen oder Gesangsunterricht zu erhalten. Aufgrund des vorhandenen Bedarfs hat das Bürgerhaus Trier-Nord nun beschlossen, in Kooperation mit Musikern und Musikpädagogen das Projekt „Mein Weg zur Musik“ ins Leben zu rufen. Darüber sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, kostengünstig ein Musikinstrument zu erlernen bzw. Gesangsunterricht zu bekommen. Um dieses Projekt in die Tat umsetzen und den Unterricht kostengünstig anbieten zu können, sind wir jedoch auf Spenden und Zuschüsse angewiesen.
Daher organisiert das Bürgerhaus Trier-Nord in Kooperation mit der TUFA zwei Benefizveranstaltungen, deren Einnahmen diesem Projekt zu Gute kommen.
Die erste Veranstaltung steht unter dem Motto „Spanisch-orientalischer Abend“. Folgende Musiker und Künstler treten für den guten Zweck auf:
- Este Mundo: Spanische Flamenco Musik
- Atash: Moderne orientalische Pop-Musik
- Salomes Schwestern: Moderner orientalischer Tanz
- Birgit: Flamenco Tanz
Großer Saal, Bürgerhaus Trier Nord, VVK 18 Euro, AK 22 Euro
Tango Argentino entführt Sie in die Welt des Tango, der getanzten Leidenschaft. Tango ist nicht nur ein trauriger Gedanke der getanzt werden kann, sondern ein sinnliches Erlebnis von Geschichten zwischen Mann und Frau, die von der Liebe, dem Leid, der Armut, aber auch die Fröhlichkeit und Verspieltheit handeln.
Eva Perez und Andreas Ernesto zeigen verschiedene Facetten des Tango - wild und akrobatisch, verführerisch wie der Show - Tango, ein wenig anrüchig wie die Ursprünge des Tango, romantisch wie der Tango - Vals oder ausgelassen und verspielt wie die Milonga.

Als Programmerweiterung der Antikenfestspiele 2010 realisieren die Bürgerinnen und Bürger aus Trier-Nord ein Theaterprojekt. In diesem Stadtteil mit einem faszinierenden Entwicklungspotenzial leben unterschiedlichste Bürgerinnen und Bürger Tür an Tür. Vom Migranten bis zum Alteingesessenen können diese ihre ganz eigenen Erfahrungen zu den Themen Flucht, Hoffnung, Heimat(-losigkeit), Neuanfang, Armut, Mut und Vertreibung in das Projekt mit einbringen.
Die Aeneis von Vergil behandelt die Irrfahrt des Helden Aeneas aus dem besiegten Troja und seiner Suche nach neuer Heimat. Mit Olivier Kemeids Stück ist nun eine Bearbeitung gefunden worden, die auf der einen Seite die heterogenen Lebenserfahrungen der Beteiligten zwischen Flucht und Bürgertum abbildet, auf der anderen Seite einen kraftvollen Bogen von der mythischen Antike hin zu aktuellen Problemen und (Überlebens-)Strategien schlägt. Dabei bietet es den Darstellern nicht nur durch seine 26 Rollen zahlreiche Ausdrucksmöglichkeiten.
Zum ersten Mal wird bei diesem Projekt soziokulturelle Theaterarbeit in das Konzept der Antikenfestspiele integriert. Zusätzlich zur überregionalen Strahlkraft präsentieren sie sich so als Festspiele für alle Bevölkerungsgruppen der ganzen Stadt und darüber hinaus.
Unter der Schirmherrschaft des Theaters Trier konnte mit dem Bürgerhaus Trier-Nord ein qualifizierter Projektträger mit langjährigen Erfahrungen in der sozio-kulturellen Projektarbeit gefunden werden. Als konzeptioneller Leiter des Projektes steht mit Florian Burg ein Regisseur zur Verfügung, der sowohl in der professionellen Theaterarbeit wie auch in der Arbeit mit unterschiedlichen Laien aller Altersgruppen zu Hause ist. Als Trierer und ehemaliges Mitglied des Theaters Trier ist er zudem ein Kenner der Verhältnisse und der Antikenfestspiele. Die Gesamtkoordination liegt bei Jan-Christoph Krug, der mit dem Verein „Pioniergeister e.V.“ schon diverse Kultur-Projekte in Trier produziert hat. Die pädagogische Koordination und Betreuung übernimmt Richard Tito vom Bürgerhaus Trier-Nord.