Zielgruppe:

Alle BürgerInnen des Stadtteils, sofern sie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die UN Charta für Menschenrechte akzeptieren .

Ziele:

Seit seinen Anfängen nutzt der Bürgerhaus Trier-Nord e.V. die Projektarbeit als Antwort auf das Problem der Organisation von Innovation im Bereich der sozialen Arbeit und der kulturellen Bildung. Auf diesem Wege entsteht ein Gestaltungsraum zur Umsetzung aktueller Projekte im Sinne der Stadtteilbewohner und einer konstruktiven Stadtteilentwicklung.

Voraussetzung für nachhaltige Projektarbeit ist eine solide Grundsicherung  pädagogischer Arbeit im Quartier. Auf dieser Basis wirken Synergien und kommen dynamische Handlungsspielräume zur Geltung. So können wir seit  Jahren unseren Handlungsspielraum flexibel  gestalten und erweitern und Ressourcen nutzen in den sich verändernden Lebenswelten vor Ort.

Die Kooperation mit anderen Einrichtungen und Fachkräften, die damit verbundene Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen, sowie die gemeinsame Suche nach Anknüpfungspunkten für integrative Projekte führen zu Synergieeffekten, von denen ein Gemeinwesen profitiert.

Projekte sind damit aus unserer Sicht Bausteine einer Sozial- und Arbeitsmarktpolitik im Stadtteil Trier-Nord und liefern einen Beitrag zur sozialen Entwicklung und kulturellen Bildung.

Aufgabe des Arbeitsbereiches Projektmanagement ist die Planung, Organisation, Überwachung, Steuerung, Auswertung der Projekte sowie die Führung der beteiligten MitarbeiterInnen. Damit wird sichergestellt, dass die definierten Projektziele innerhalb des festgelegten Zeitraums mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen erreicht werden.

Ziele auf der Organisationsebene des Bürgerhauses Trier-Nord e.V.:

  1. Projekte erweitern den Handlungsspielraum der Einrichtung und ermöglichen damit eine Steigerung der bedarfsorientierten Umsetzung von Angeboten zum Wohl der BürgerInnen im Stadtteil.
  2. Durch die Umsetzung von Projekten werden Lernprozesse initiiert, die der Weiterentwicklung der inhaltlichen Arbeit einer Organisation nutzen. Die Projekte sollten sich vom Alltagsgeschäft und den Regelangeboten unterscheiden und innovative Elemente beinhalten.
  3. Mit der Projektarbeit entwickeln sich neue Ansätze für Innovations- und Veränderungsprozesse. Das Umsetzen neuer Arbeitsweisen und –konzepte ermöglicht Wege zur Strukturanpassung, zur Entwicklung neuer Angebote, sowie zum Erschließen neuer Zielgruppen/Kunden.
  4. Die Erfahrungen einer Kultur der lebendigen Organisation wirken durch den Transfer von Projektergebnissen und –erfahrungen auf die Regelstruktur der Einrichtung.
  5. Durch Evaluation werden Schlüsse und Erkenntnisse gezogen, die das Projekt bzw. seine Ergebnisse nachhaltig für die Einrichtung nutzbar macht. Diese Informationen ermöglichen eine fundierte Prüfung für eine Übertragung auf die Regelstruktur – i. S. einer fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung.
  6. Die Zielsetzungen der einzelnen Projekte orientieren sich an den Rahmenzielen des Bürgerhauses und werden im Einzelfall operationalisiert.

Team

Projektmanagement

Bernd Weihmann
Tel: 0651- 9182020
bernd.weihmann@buergerhaus-trier-nord.de

Fachkräfte der zuständigen Arbeitsbereiche des Bürgerhauses
Projektbezogene MitarbeiterInnen

Angebote / Schwerpunkte

Angebot/Schwerpunkte:

n den letzten Jahren haben sich folgende vier Bereiche als Schwerpunkte der bedarfsorientierten Projektarbeit des Bürgerhauses Trier-Nord entwickelt. Alle Projekte zeichnen sich durch ihre besonders niedrigschwelligen Zugangswege und –umsetzungsformen aus, die eine Beteiligung auch für Personen mit hohen Hemmschwellen bieten.

A. Gesundheits- und Entwicklungsförderung

Zielgruppe Erwachsene

Schwerpunkte: Förderung von Bewegung, Stressbewältigung, gesunder und bewusster Ernährung sowie von sozialen und kommunikativen Kompetenzen und des psychischen Wohlbefindens.

Zielgruppe Jugendliche

Schwerpunkte: Förderung des Gesundheitsbewusstseins, des eigenverantwortlichen Umgangs mit Sexualität und dem eigenen Körper, geschlechtsspezifisch orientierte Sportangebote, Entwicklung von psychischer Stabilität, Erstellung einer niedrigschwelligen Gesundheitsbroschüre für Jugendliche und junge Erwachsene aus Trier-Nord.

Zielgruppe Kinder

Schwerpunkte: Theoretische und praktische Bearbeitung der Themen rund um Gesundheit und Krankheit, Förderdiagnostik, Entwicklungsförderung (Sprache, Bewegung, Sinneswahrnehmung, gesunde Ernährung, Entspannung), Übergang Kita – Grundschule.

B. Elternbildung und Erziehung

Die Projekte in diesem Bereich richteten sich an die Zielgruppe der Eltern und Erziehungsverantwortlichen. Die Verbesserung des Kontaktes, der Kommunikation und Kooperation mit den Eltern, die Stärkung der Erziehungsverantwortung und –kompetenz und damit die Verbesserung der Entwicklungs- und Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen waren Ziele dieser Projekte.

C. Arbeit und Kultur

Die - teilweise grenzüberschreitenden - Projekte in diesem Bereich unterstützen innovative Formen der Einführung in Arbeitskulturen und Qualifizierung für Jugendliche und Erwachsene. Die Umsetzung fand in Kombination mit konkreter Stadtteilgestaltung im künstlerischen bzw. ökologischen Bereich bzw. in der Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur des Stadtteils statt.

Frauenspezifische Projekte mit dem Ziel der Verbesserung der Chancen der Arbeitsmarktintegration richteten sich speziell an junge Frauen, junge Mütter und MigrantInnen.

D. Bürgeraktivierung, Sozialengagement und Integration

Zur Umsetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements organisierten sich StadtteilbewohnerInnen zu einem „Veranstaltungsteam“, zur Initiative „Bürger für Bürger“ (Seniorenspektrum), zur Initiative „Renaissance Nells Park“ (Gestaltung des Wohnumfeldes), im Projekt „Baum der Nachbarschaft (Integration von Migranten) oder im „Netzwerk Trier-Nord“.

Mehr Informationen zu den einzelnen Projekten finden sie in den Beiträgen der für das jeweilige Projekt zuständigen Arbeitsbereiche.