Zielgruppe:

Familien aus dem Stadtteil Trier-Nord, die einen Bedarf an Hilfen zur Erziehung nach SGB VIII;  KJHG §§ 30,31 haben.

Ziele:

Die Verbesserung der Lebenssituation und der Entwicklungschancen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien durch:

  • Stabilisierung der Lebenssituation von Familien
  • Verbesserung der Lebenslagen und Entwicklungsbedingungen (Grundversorgung, Gesundheit) für Kinder und Jugendliche
  • Stärkung der Erziehungskompetenzen der Eltern
  • Unterstützung der Umsetzung des Rechtes von Kindern und Jugendlichen auf eine umfassende, gleichberechtigte Teilhabe an den sozialen, ökonomischen , ökologischen und kulturellen Ressourcen der Gesellschaft
  • Steigerung der lebensweltbezogenen Handlungsfähigkeit von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern
  • Unterstützung der Umsetzung des Rechts auf Bildung für Eltern und Kinder
  • Steigerung der Effektivität der Hilfesysteme durch Vernetzung und Kooperation


In diesem Prozess sehen wir uns als Partner der Familien und ihrer Kinder. Das Prinzip unserer Arbeit ist die Hilfe zur Selbsthilfe

Team

Christina Schuh
Diplom - Pädagogin
Tel: 0651-91820-28
christina.schuh@buergerhaus-trier-nord.de

Inge Buschmann
Diplom - Pädagogin
Mediatorin
Tel: 0651-91820-22
inge.buschmann@buergerhaus-trier-nord.de

Angebote / Schwerpunkte

A. Sozialpädagogische Familienhilfe nach §31 KJHG

Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Sicht angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.

Das heißt:

  • Wir sind Gesprächspartner in Fragen zu Erziehung, Partnerschaft und eigene Lebensplanung
  • Wir unterstützen Familien bei der Strukturierung und Gestaltung des Alltags
  • Wir bieten lebenspraktische Hilfen
  • Wir beraten und begleiten Sie im Umgang mit Behörden, Ämtern, Institutionen, Vermietern, Arbeitgebern u.a.

B. Erziehungsbeistandschaft nach §30 KJHG

Der Erziehungsbeistand und der Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbständigung fördern.

Das heißt:

  • Wir sind Gesprächspartner für das Kind/ den Jugendlichen und seine Bezugspersonen
  • Gemeinsam mit dem jungen Menschen und seinen Eltern werden Gründe für Probleme gesucht und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.
  • Wir unterstützen den jungen Menschen in Hinblick auf schulische/ berufliche Perspektiven und zeigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung auf.
  • Wir unterstützen die Eltern bei der Stärkung ihrer Erziehungskompetenz

 

Finanzierung

Finanziert wird das Angebot der ambulanten Erziehungshilfen durch das Jugendamt. Den Eltern selbst entstehen keine Kosten. Voraussetzung hierfür ist, dass die Eltern beim zuständigen Jugendamt einen Antrag für eine Ambulante Erziehungshilfemaßnahme stellen. Auch hierbei unterstützen wir sie gerne.

Konzept

Das Angebot orientiert sich am Konzept und er Arbeitsweise der Gemeinwesenarbeit und profitiert von:

  • Der positiven räumlichen Nähe der Einrichtung zu Familien und Einrichtungen im Stadtteil.
  • Dem Bekanntheitsgrad der Mitarbeiter/innen des Bürgerhauses (niedrige Hemmschwelle, Vertrauensvorschuss, Anknüpfen an bestehende Beziehungen, Mundpropaganda, gute Akzeptanz der Angebote)
  • Der Nutzung der aufgebauten Einbindung des Bürgerhauses in bestehende Netzwerke im Stadtteil
  • Dem integrativen Vorgehen verschiedener Fachkräfte vor Ort
  • Den bestehenden am individuellen Bedarf orientierten, vernetzten , integrativen Hilfsangebote
  • Der engen und guten fallbezogenen und fallübergreifenden Kooperation mit dem Jugendamt
  • Orientiert sich an den Qualitätsempfehlungen des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz