Alle BürgerInnen des Stadtteils, sofern sie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die UN Charta für Menschenrechte akzeptieren .
Seit seinen Anfängen nutzt das Bürgerhaus Trier-Nord die Projektarbeit als Antwort auf das Problem der Organisation von Innovation im Bereich der sozialen Arbeit und der kulturellen Bildung. Auf diesem Wege entsteht ein Gestaltungsraum zur Umsetzung aktueller Projekte im Sinne der Stadtteilbewohner und einer konstruktiven Stadtteilentwicklung.
Voraussetzung für nachhaltige Projektarbeit ist eine solide Grundsicherung pädagogischer Arbeit im Quartier. Auf dieser Basis wirken Synergien und kommen dynamische Handlungsspielräume zur Geltung. So können wir seit Jahren unseren Handlungsspielraum flexibel gestalten und erweitern und Ressourcen nutzen in den sich verändernden Lebenswelten vor Ort.
Die Kooperation mit anderen Einrichtungen und Fachkräften, die damit verbundene Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen, sowie die gemeinsame Suche nach Anknüpfungspunkten für integrative Projekte führen zu Synergieeffekten, von denen ein Gemeinwesen profitiert.
Projekte sind damit aus unserer Sicht Bausteine einer Sozial- und Arbeitsmarktpolitik im Stadtteil Trier-Nord und liefern einen Beitrag zur sozialen Entwicklung und kulturellen Bildung.
Aufgabe des Arbeitsbereiches Projektmanagement ist die Planung, Organisation, Überwachung, Steuerung, Auswertung der Projekte sowie die Führung der beteiligten MitarbeiterInnen. Damit wird sichergestellt, dass die definierten Projektziele innerhalb des festgelegten Zeitraums mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen erreicht werden.
Ziele auf der Organisationsebene des Bürgerhauses Trier-Nord:
Bernd Weihmann
Tel: 0651- 9182020
bernd.weihmann@buergerhaus-trier-nord.de
Fachkräfte der zuständigen Arbeitsbereiche des Bürgerhauses
Projektbezogene MitarbeiterInnen
n den letzten Jahren haben sich folgende vier Bereiche als Schwerpunkte der bedarfsorientierten Projektarbeit des Bürgerhauses Trier-Nord entwickelt. Alle Projekte zeichnen sich durch ihre besonders niedrigschwelligen Zugangswege und –umsetzungsformen aus, die eine Beteiligung auch für Personen mit hohen Hemmschwellen bieten.
Schwerpunkte: Förderung von Bewegung, Stressbewältigung, gesunder und bewusster Ernährung sowie von sozialen und kommunikativen Kompetenzen und des psychischen Wohlbefindens.
Schwerpunkte: Förderung des Gesundheitsbewusstseins, des eigenverantwortlichen Umgangs mit Sexualität und dem eigenen Körper, geschlechtsspezifisch orientierte Sportangebote, Entwicklung von psychischer Stabilität, Erstellung einer niedrigschwelligen Gesundheitsbroschüre für Jugendliche und junge Erwachsene aus Trier-Nord.
Schwerpunkte: Theoretische und praktische Bearbeitung der Themen rund um Gesundheit und Krankheit, Förderdiagnostik, Entwicklungsförderung (Sprache, Bewegung, Sinneswahrnehmung, gesunde Ernährung, Entspannung), Übergang Kita – Grundschule.
Die Projekte in diesem Bereich richteten sich an die Zielgruppe der Eltern und Erziehungsverantwortlichen. Die Verbesserung des Kontaktes, der Kommunikation und Kooperation mit den Eltern, die Stärkung der Erziehungsverantwortung und –kompetenz und damit die Verbesserung der Entwicklungs- und Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen waren Ziele dieser Projekte.
Die - teilweise grenzüberschreitenden - Projekte in diesem Bereich unterstützen innovative Formen der Einführung in Arbeitskulturen und Qualifizierung für Jugendliche und Erwachsene. Die Umsetzung fand in Kombination mit konkreter Stadtteilgestaltung im künstlerischen bzw. ökologischen Bereich bzw. in der Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur des Stadtteils statt.
Frauenspezifische Projekte mit dem Ziel der Verbesserung der Chancen der Arbeitsmarktintegration richteten sich speziell an junge Frauen, junge Mütter und MigrantInnen.
Zur Umsetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements organisierten sich StadtteilbewohnerInnen zu einem „Veranstaltungsteam“, zur Initiative „Bürger für Bürger“ (Seniorenspektrum), zur Initiative „Renaissance Nells Park“ (Gestaltung des Wohnumfeldes), im Projekt „Baum der Nachbarschaft (Integration von Migranten) oder im „Netzwerk Trier-Nord“.
Mehr Informationen zu den einzelnen Projekten finden sie in den Beiträgen der für das jeweilige Projekt zuständigen Arbeitsbereiche.